Lesen! Schreiben! Rechnen!

Lesen! Schreiben! Rechnen!
Darum geht es ja. Oder besser: Richtig Lesen, richtig Schreiben und richtig Rechnen können. Das ist wichtig und wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Das ist es, was wir von unseren Kindern erwarten und was sie in der Schule lernen sollen.
Wie funktioniert das? Lesen, Schreiben und Rechnen sind komplexe Abläufe im Gehirn. Man braucht dazu z.B. eine ausgefeilte Feinmotorik, damit man den Stift richtig halten kann, damit man Linien machen kann, damit man Schleifen machen kann, damit man letztendlich schreiben kann.
Auch Aufmerksamkeit ist dabei sehr wichtig. Wenn ich lese, schreibe, rechne, sind meine Gedanken hier und jetzt, d.h. bei dem, was ich gerade lese, schreibe, rechne. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass wenn man z.B. Zeitung liest und dabei mit einem Auge auf den Fernseher schaut, man nicht weiß, was man gelesen hat oder was man gesehen hat.
Des weiteren braucht man bestimmte Funktionen, auch Teilleistungen oder Sinneswahrnehmungen genannt. Wenn eine dieser Funktionen nicht 100 % funktioniert, also anders ausgeprägt ist, kann es zu Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen kommen. Wenn ich z.B. nicht richtig höre, was gesagt wird, dann kann ich das auch nicht richtig aufschreiben. Oder wenn ich nicht richtig sehe, was geschrieben steht, dann kann ich das auch nicht richtig lesen.
Das einwandfreie Funkionieren der Teilleistungen ist ausschlaggebend. Wenn diese anders ausgeprägt sind, kann es sein, dass ein Mensch legasthen oder dyskalkul ist.
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